Die Mitte bin ich.

Therapiegestütztes meditatives Bogenschießen


 

Bogenschießen im Sinne des therapiegestützten meditativen Bogenschießens (TMB) ist ein erlebnisorientierter Selbsterfahrungsprozess, bei dem Innerlichkeit und ausgerichtete Aufmerksamkeit als ein Zusammenspiel von »Innen und Außen« miteinander verflochten werden.

Beim TMB geht es darum, sich selbst mit allen Sinnen zu erleben, sich anzunehmen und einen guten Umgang mit sich selbst zu finden. Über verschiedene Formen der Auseinander- setzung mit sich selbst erfahren die Ausübenden, dass sie durch eigenes Tun ihr psychisches und physisches Wohlbefinden beeinflussen können.

TMB zielt auf persönliches Wachstum und Entwicklung ab. Dabei steht die Förderung von Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene im Vordergrund. Ist beim therapiegestützten meditiativen Bogenschießen die äußere Form eingeübt, dann beginnt die eigentliche Arbeit: die unermüdliche Arbeit an sich selbst. Denn die Kunst des TMB besteht darin, sich selbst zu entdecken und durch den Prozess der Selbsterfahrung das Gelingen der äußeren Leistung hintanzustellen.

 

Das TMB verbindet Elemente der erlebnisorientierten Psychotherapie mit ethnotherapeutischen Interventionen in der Natur.

 

Als Ziel verfolgt das TMB eine Situationsverbesserung auf vier Ebenen – auf der körperlichen, emotionalen, kognitiven und sozialen Ebene.

 

 

Der Wald als Übungsraum des TMB


 

Im Wald können wir Geborgenheit, Sicherheit und Eingebundensein erleben. Er fordert uns heraus, an unsere Grenzen und darüber hinaus zu gehen, um dabei zu unserer Kraft, unserer Präsenz und Handlungsfähigkeit und zu unseren Ressourcen zu gelangen.

Ein wesentlich erachtetes Ziel des TMB ist die Verbesserung unseres Wohlbefindens. Der Aufenthalt während des Bogenschießens im Wald trägt maßgeblich dazu bei. All das was wir brauchen, um dieses Ziel zu erreichen, bietet uns das Refugium Wald. Sich im Wald aufhalten zu können, ist ein Geschenk, für das wir uns mit Ehrfurcht bedanken wollen.